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Warum LandVia entsteht

Über Wege, Zeit und den Mut anzufangen – Der Weg ist das Ziel!

Moin Leute,

ich bin Daniel (37) und lebe mit meiner Frau, unseren zwei Kindern und unserem Hund in Hamburg. Den Sommerurlaub verbringen wir meist in Griechenland, der Heimat meiner Frau. Neben unseren Vollzeitjobs geht der größte Teil unserer Zeit für Familie und Hausbau drauf.

Versteht mich nicht falsch – es ist ein schönes Leben. Aber da gibt es etwas, das mich schon lange nicht mehr loslässt.

Schon mein ganzes Leben zieht mich die Natur in ihren Bann. Einzelne Bilder oder Videos von ausgedehnten, unberührten Waldlandschaften, Seen und Bergen, von Wölfen, Elchen und Bären reichen aus, um sofort Fernweh in mir auszulösen.

Doch in Hamburg – und generell in Norddeutschland – lässt sich ein solches Gefühl kaum noch finden. Und insgesamt sind die Gesetze und Regeln in Deutschland oft so engmaschig wie die Forstwege in den hiesigen Wäldern. Ein echtes Gefühl von Wildnis stellt sich bei mir nur noch selten ein.

Also wurde der Wunsch immer klarer: raus aus Deutschland, ab nach Skandinavien – dorthin, wo es noch echte Weite und Natur gibt. Schnell war mir klar, dass ein Geländewagen dafür die größte Freiheit bietet: unabhängig reisen, ohne große Budgets, auf eigene Faust.

In den letzten Jahren habe ich unzählige Stunden damit verbracht, Fahrzeuge zu bewerten, zu analysieren und miteinander zu vergleichen. Doch je konkreter der Wunsch wurde, desto deutlicher zeigten sich die Hürden.

Sobald ein Fahrzeug genug Platz bieten sollte, um mindestens zu zweit – besser noch zu viert – inklusive Hund entspannt unterwegs zu sein, wurde die Auswahl klein und die Preise deutlich höher. Dazu kamen Fragen nach Wartung, Ausbau, laufenden Kosten und nicht zuletzt dem Stellplatz – in Hamburg kein unwesentlicher Punkt.

Plötzlich ging es nicht mehr nur um Träume, sondern um ganz reale Fragen. Können wir uns das leisten? Was, wenn ich nach einem Jahr merke, dass es doch nichts für mich ist? Bekomme ich ein ausgebautes Fahrzeug wieder verkauft, ohne große Verluste? Und was, wenn meine Familie am Ende gar keine Lust darauf hat?

Irgendwann habe ich gemerkt, dass mich das Warten auf den perfekten Moment weiter von meinem Traum entfernt als jede falsche Entscheidung. Also habe ich beschlossen, aufzuhören zu planen und anzufangen. Nicht mit einem fertigen Konzept, nicht mit dem perfekten Fahrzeug, sondern mit dem ersten Schritt.

Der Weg selbst sollte wieder wichtiger werden als das Ziel – genau darum ging es mir ursprünglich.

Da ich mir ziemlich sicher bin, dass ich nicht der Einzige bin, der nicht gleich „Full-Time-Vanlife“ machen kann oder möchte, werde ich meine Erfahrungen hier teilen. Ich möchte alle entscheidenden Schritte, Zweifel und Entscheidungen so gut wie möglich dokumentieren, damit sie für andere nachvollziehbar bleiben.

LandVia richtet sich an alle Full-Time-Papas und Full-Time-Mamas – und an alle anderen, die Abenteuer erleben wollen, sich für Offroad-Fahrzeuge und Reisen interessieren, aber dafür nicht Haus und Hof riskieren möchten.

Wenn du dich darin wiederfindest, bist du hier genau richtig.

Wir sehen uns draußen

Daniel